Hallo Freunde von rasendem Altmetall

so, jetzt ist also die Rennsaison ´99 vorbei, Ende September war
ich mit meinen Rennern in Rijeka zum letzten >Grab the Flag< dieses
Jahres.
Bei der Anreise hatte ich schon größte Bedenken, was der slowenische und

kroatische Zoll zu meiner Sarolea sagen werden , schließlich gibt es zu
dem Teil keinerlei Papiere und die Gerüchteküche über Zollprobleme
kochte schon seit Wochen. Ich habe mir zwar am Abreisetag eine
Rückwarenerklärung beim Zollamt ausstellen lassen, aber die haben mir da

schon gesagt, daß das eigentlich nicht ausreicht.
Bei der Einreise nach Slowenien gings auch schon los, bitte rechts ran,
die Papiere bitte ... hmmm, also so geht das nicht blabla ... der Büttel

läuft mit all meinen Papieren davon und läßt mich einfach stehen, naja,
nach einer halben Stunde warten und freundlich lächeln, Rennanmeldung
vorzeigen und gut zureden gings dann doch, Glück gehabt. Die Einreise
nach Kroatien war einfacher, einfach durchgewunken und fertig.
Ankunft am Rennplatz um 1:00, die meisten pennen bereits, seltsam, aber
ein paar Leute stehen noch rum, unter anderem Eberhard und Thomas, die
mit den Bikes angereist sind und nun auf Hans warten, weil er Ihr Zelt
und die Schlafsäcke im Auto mitbringt. Er hat kurz vorher angerufen, er
kommt später weil er sich verfahren hat. Eigentlich hatten die beiden
die Aufgabe, eine Box für uns zu reservieren, aber das war am Anreisetag

noch nicht möglich und so beschlossen wir erstmal ohne Box auszukommen,
solange es nicht regnet auch kein Problem.
In der Zwischenzeit, während die beiden auf ihr Equipment warten laden
wir zusammen meine Renngeräte aus, öffnen noch ein Bierchen und
warten ... nach einer Weile, es ist schon nach zwei, biete ich den
beiden mein Zelt an, das ich glücklicherweise für den Notfall eingepackt

habe, außerdem habe ich noch eine übrige Isomatte, ist ja schonmal
besser als nichts.
Hans und sein Werksfahrer Wolfgang treffen so gegen 5:00 ein, das ist
absoluter Rekord, München Rijeka in 12 Stunden, das schafft ein gut
trainierter Rennradfahrer fast auch ...

Freitag, erstes Training

Am Morgen aufgewacht von ohrenbetäubendem Motorenlärm, furchtbar diese
Motorradfahrer, müssen immmer so Krach machen in der Morgenstunde
*gähn*.
Nach dem Frühstück also erstmal die Dämpfer aus den Megaphonen
rausgenommen, man will ja nicht durch leisetreten auffallen und die
Konkurrenz soll ja schließlich auch hören wenn ich ankomme.
Dann erstmal ein paar Proberunden auf dem unbekannten Kurs gedreht, ganz

schön kurvig hier, Linie suchen, schauen welche Linie die anderen
fahren, neue Linie suchen, Sturzräume anschauen ... ganz schön knapp
hier, viel zuviele Leitplanken und viel zu kurze Kies"betten" ....
Nach dem ersten Trainingsset erstmal Rundenzeiten checken, 2:10
oha, die sind ja alle viel schneller als ich, aber ich bin ja auch
gerade erst aufgestanden. Das zweite Set fahre ich hinter unserem
Gastfahrer Wolfgang auf der Ducati vom Hans her, leider schaffe ich das
trotz Mehrleistung nur eine halbe Runde und dann verliere ich ihn aus
den Augen, aber ich will nichts überstürzen, der war schon mindestens
zehnmal hier und kennt den Kurs wie ich meine Motorinnereien ...
Dann wieder Rundenzeiten ... geht schon besser, ich bin mittlerweile bei

2:02 angelangt, was etwa im vorderen Drittel liegt, allerdings fährt der

Wolfgang auf dem ihm unbekannten Moped bereits 1:58, da muss ich noch
deutlich schneller werden, also jede Möglichkeit zum fahren nutzen und
mal die empfohlene Linie von Wolfgang ausprobieren.
Nach dem Mittagessen wird auch endlich die Sarolea fertiggemacht, die
hat einen niegelnagelneuen blitzenden Tank bekommen und sollte jetzt
endlich mal einfach nur funktionieren, was sie im ersten Trainingslauf
auch tapfer tut, ich habe auch gleich einen Gegner gefunden, eine
seitengesteuerte BSA fährt rum die in der Endgeschwindigkeit sogar noch
drunter liegt, allerdings ein etwas besseres Fahrwerk hat und nicht in
den Kurven mit dem Auspuff aufsetzt wie meine, also kann´s spannend
werden. Nächstes Training mit der Guzzi, ich werde immer schneller, die
Linie ist perfekt und ich fühle mich immer sicherer.
Die letzten Runden für den Tag ist wieder Saroleatime, alles läuft
Klasse, nur riecht es gegen Ende etwas nach Benzin, seltsam ... im
Fahrerlager angekommen zeigt sich das Fiasko, der neue Tank ist
gerissen, ich könnte ausrasten, das darf doch nicht wahr sein, und der
andere, alte liegt natürlich zuhause in der Werkstatt.
Bei der Guzzi ist noch eine Gewichtserleichterung angesagt, die riesige
Traktorbatterie und der Anlasser müssen weichen und die kleine SR
Batterie vom Eberhard wird eingebaut, bei Anbruch der Dunkelheit ist die

Tuningmaßnahme leider noch nicht abgeschlossen ..
Naja egal, Schluss für heute, morgen ist auch noch ein Tag für ölige
Finger, jetzt gibts erstmal ne heiße Dusche und dann ist Party angesagt
... *fump*

Samstag vormittag, Training

wieder mal vom brüllen der Motoren aufgewacht, das erste Trainingsset
kann ich also wieder vergessen.
Erstmal Kaffee gekocht, den Batterieumbau fertig gemacht und die Guzzi
etwas fetter bedüst, sie kam mir gestern recht mager vor und hat auch
ordentlich geknallt.
Bei der ersten Fahrt fühle ich mich noch recht unwohl,
irgendwie muss das mit dem vorherigen Abend zu tun haben, wie war das
eigentlich ... Bier, Wein, Slivo .....
Die erste Trainingsfahrt also ganz langsam angehen lassen und die
Kiste schön warmfahren, die Linie von gestern wieder suchen, ganz schön
zäh das ganze, trotz etlicher Kilos weniger, aber es gibt ja noch drei
Sets zum aufwärmen.
Die werden auch ausgiebig genutzt, die folgende Mittagspause verfliegt
wie im Nu

Samstag nachmittag, Race #1

Da ich mit der Sarolea nicht am Vorkriech-rennen teilnehmen kann habe
ich etwas Zeit die ersten Rennläufe zu verfolgen, und in der Oldie
Klasse ist es nach wenigen Runden klar, daß Sebastian Gutsch mit seiner
BMW R5 in dieser Klasse nun unschlagbar ist, das Ding geht einfach
derartig gut, daß sein Erzrivale und Team Desolate Teamkollege Christian

Engelhard auf der Norton Model 18 bereits nach kurzer Zeit derart im
Rückstand bleibt, daß ein aufholen undenkbar ist ... wunderschön, diese
alten Geräte über die Bahn fliegen zu sehen ... eigentlich wolte ich ja
dabeisein, mit dem Tank muß sich doch was improvisieren lassen.
Langsam muß ich mich auch auf meinen Rennlauf vorbereiten, rein in die
Rennkombi, noch ein letzter Kaffee, Moped anschieben, warmlaufen lassen,

und auf zum Vorstart, wir starten gemeinsam mit den 750ern, ich stehe in

der dritten Reihe.
Kurz vor der Einführungsrunde verläßt der schnellste in unserer Klasse
das Feld, er hat ein technisches Problem, meine Chancen steigen. Bei der

Startaufstellung passe ich diesmal genau auf, daß der erste Gang auch
wirklich drin ist und als die Startflagge fällt schieße ich aus der
dritten Reihe wie der Blitz raus und gehe als zweiter in die erste
Kurve. Fängt ja schonmal prima an ... und bereits in der dritten Kurve
legt sich mein Vordermann auf die Seite, ich bin erster. Diese
Plazierung kann ich nur kurz halten, denn die Aussicht "aus der ersten
Reihe" auf den Sturz war nicht gerade motivierend, ich werde von
Wolfgang auf Hansens Ducati überholt, aber das lasse ich mir nicht
bieten und auf der langen gegengeraden schnappe ich ihn gleich wieder,
schon wieder erster .... im Kurvengeschlängel vor Start/Ziel werde ich
eine Rund soäter von einer 750er Honda überholt, da die jedoch nicht in
meiner Klasse fährt lasse ich ihn ziehen und versuche einfach sein Tempo

mitzuhalten was mir zum erstaunen der Zuschauer (wie mir später erzählt
wurde) auch lange Zeit gelang. Das ganze ging so bis zur sechsten Runde,

ich konnte es kaum fassen, daß ich erster in meiner Klasse war und
wartete jeden Moment darauf, daß die anderen gleich zuschlagen und an
mir vorbeiziehen.
Dann hat mich wieder eine 750er an der gleichen Stelle überholt, diesmal

packte mich jedoch der Kampfgeist und auf der langen Geraden habe ich
ihn wieder geschnappt, habe das Gas einen Tick länger stehenlassen als
sonst um nicht gleich wieder überholt zu werden und in der ersten
scharfen Linkskurve kam der Straßenrand immer näher und näher , uiuiui,
hoppelhoppel durch die Wiese, den Blick fest auf die Bahn gerichtet,
Guzzi und ich waren der festen Überzeugung, daß eigentlich alles im
Griff ist, und dann plötlich ein Ruck am Lenker, Sch****, die
Strohballen, und ab gings mit Karacho über die Leitplanke, während Guzzi

sich im Gras wälzt wie ein waidwundes Tier :o(((. Ich fasse es nicht,
ich Trottel habe mich zu einem völlig unsinnigen Manöver hinreißen
lassen, die anderen aus meiner Klasse waren zu dem Zeitpunkt meilenweit
hinter mir.
Die schon am ersten Tag negativ aufgefallenen viel zu kleinen Sturzräume

haben genau das bewirkt, was ich befürchtet hatte.
Ich klopfe den Staub und das Stroh ab, sortiere meine Knochen, alles ist

noch dran und es tut auch nichts weh. Der Helm hat mal wieder seinen
Dienst getan, an zwei bis drei Aufschläge kann ich mich deutlich
erinnern und die Kratzsspuren sprechen eine deutliche Sprache.
Ich verfolge also den Ausgang des Rennens hinter der Leidplanke,
sondiere beiläufig die Schäden am Moped und ärgere mich maßlos über
diese höchst überflüssige Aktion und bin andererseits heilfroh, daß mir
nichts passiert ist. Nachdem das Rennen endgültig vorbei ist, die
letzten die Auslaufrunde passiert haben und ich auf den Lumpensammler
warte kommt der nächstliegende Streckenposten vorbei und fragt ob ich
einen Arzt brauche ... na vielen Dank auch, wenn ja wärs jetzt ein
bißchen spät mein lieber ...
Zurück im Fahrerlager erstmal lange Gesichter und Erleichterung, daß mir

selber nix passiert ist, für die Zuschauer muß mein Abflug über die
Planke wohl recht spektakulär gewesen sein. Jedenfalls wird als erstes
ein kaltes Bier aufgemacht, die Mühle in die Ecke gestellt und Wolfgang,

Worxrider des Slow_Motion_Ducati_Team, zu seinem Sieg gratuliert.
Die nähere Untersuchung der Guzzi ergibt folgende Diagnose:
zwei dicke Beulen im neuen Alutank, Lenkanschlag abgerissen, Verkleidung

hinüber, Fußbremshebel verbogen, Gasgriff kaputt und rechter Auspuff
plattgedrückt, also nichts was sich nicht wieder hindengeln läßt. Nach
dem zweiten Bier fange ich schonmal an, schließlich ist ja morgen auch
noch ein Tag und wir sind ja schließlich zum Rennenfahren hier.
Nach dem dritten Bier ist der Auspuff wieder halbwegs rund, der
Bremshebel wieder gerade und die Verkleidungsreste entfernt, jetzt
brauche ich nur noch einen neuen Gasgriff und es kann weitergehen.
Die weiteren Arbeiten werden auf den nächsten Vormittag verschoben, die
Dunkelheit bricht herein und damit Partytime.

Sonntag vortmittag, Training

Uahhh, nicht schon wieder dieser Lärm, mir dröhnt der Kopf und mir tun
alle Knochen weh, kommt das vom unbeqeumen Schlafplatz oder vom Sturz
gestern, keine Ahnung, jedenfalls ist es grausam, und dazu dieser
ohrenbtäubende Motorenlärm, können die nicht etwas leiser machen, ich
bin doch noch gar nicht richtig wach ...
was solls, schlafen geht eh nicht mehr, also raus aus dem Bus und die
Lage checken, Eberhard ist schin wieder auf der Bahn, die Jungs haben
den Kaffee schon ausgetrunken und ich muß mir den ersten wie immer
selber kochen *grummel*. Nachdem ich langsam in der Lage bin klare
Gedanken zu fassen frage ich mal pauschal in die Runde ob vielleicht
einer der Herren Rennfahrer einen Ersatzgasgrigiff dabei hat, und
sieheda, Hans hat einen, Tommaselli zweizugig, genau den brauche ich,
wenn er eine Frau wäre würde ich ihn jetzt küssen (vielleicht auch ohne,

kommt drauf an wie er aussähe ...)
Also das letzte Teil hingepfriemelt, Vergaser nach Gefühl synchronisiert

und eine erste Fahrerlagerrunde ... super, alles funktioniert, es kann
losgehen. In der Zwischenzeit kommt Besuch aus der Southern Division
Box, einer der Juniorfahrer hat meiner Sarolea einen Hilfstank verpaßt,
ein 70er Jahre Hondatank der mit Hilfe von Spannriemen auf das
Fahrgestell gespannt wurde, sieht etwas gewöhnungsbdürftig aus, aber es
funktioniert, na prima, dann wirds ja doch noch was mit Vorkriegsklasse.

Das erste Training dann mit der Guzzi, ohje, ich habe da wohl eine
Blockade, bloß nicht so schnell, alle fahren mir um die Ohren .... na so

gehts aber auch nicht, nach und nach finde ich wieder rein, dann Flagge,

Schluß. Aber jetzt will ichs wissen, drauf auf die Sarolea und erste
Runden, ja, nicht schlecht, es geht, der Auspuff setzt schon auf, ich
fühle mich mit jeder Runde besser, kann wieder mit der BSA mithalten und

freue mich schon auf das Rennen.
Dann wieder Guzzi, meine Güte ist das Ding schnell, jetzt bloß nichts
überstürzen und langsam wieder reinfinden, und siehe da es klappt,
selbst meine Sturzkurve kann ich wieder halbwegs anfahren, allerdings
schaue ich nun vermehrt auf die Sturzräume und finde sie alle zu klein.
So, letztes Training mit Sarolea, gemeinsam mit BSA-Martin rauf auf die
Bahn und schöne Runden gezogen, plötzlich ein seltsames Geräusch vom
Motor, zisch zisch zisch, immer lauter werdend, die Leistung nimmt
rapide ab und letztendlich bleibe ich stehen, nicht schon wieder ...
Diagnose: Zylinderkopfdichtung durchgeblasen, das Ende für Sarolea bei
dieser Veranstaltung.
Der letzte Guzzi-Trainingslauf bringt wieder etwas mehr Routine, es geht

zwar nicht mehr so flüssig wie am Vortag, aber für einen Platz im
vorderen Drittel sollte es reichen.
Hans, Eberhard und Wolfgang verabschieden sich in der Mittagspause, sie
machen sich auf den Heimweg, wünschen mir viel Glück und ermahnen mich
nochmal eindringlichst nicht wieder im Kies zu wühlen, ich werde es mir
zu Herzen nehmen ....

Sonntag nachmitag, Race #2

Ich stehe wieder in der driten Reihe, aber das Starterfeld hat sich
gelichtet.
Die 1000er Weslake, die sich am Samstag vor mir hingelegt hat ist
Schrott, Wolfgang ist ja bereits auf dem Heimweg, auch von den 750ern
fehlt einer, nämlich der Dieter Ludwig, der mich zu meinem
Überholmanöver verführt hat, er ist beim gleichen Rennen in der letzten
Runde in der vorletzten Kurve abgeflogen ...
Während der Startaufstellung ist schon eine gewisse Nervosität zu
spüren, und kurz bevor Dirk die Startflagge hebt macht einer einen
kleinen Satz und fast alle spielen mit .. Fehlstart, es wird sofort
abgewunken und nochmal aufgestellt, die Nervosität steigt weiter.
Der Start haut diesmal wieder super hin, (sollte ich vielleicht besser
Dragster fahren????) ich komme als dritter raus und habe die beiden TR1
Fahrer vor mir, die die Cup-Wertung anführen. Ich hänge mich hintendran
und halte auch eine Weile mit, aber dann wird mir das ganze doch zu
schnell und ich lasse die Verrückten ziehen, ich bin dritter, ist doch
nicht schlecht, diesmal soll die Vernunft siegen. Nach einer Weile
bemerke ich, daß hinter mir auch noch was los ist und kurz drauf zieht
eine Duc vorbei, soll er doch, den schnapp ich mir auf der geraden ganz
am Schluss, und schwupp, schon ist die nächste Königswellendomina
vorbei.
Jetzt langsts mir aber, ich wollte ja nicht ganz am Schluss
rumschiggern, also wieder etwas beherzter gasgeben und, die beiden immer

einen Steinwurf voraus, dranbleiben.
Mein Plan mit dem überholen wird nach reiflicher Überlegung, soweit
während eines Rennens von reiflichen Überlegungen überhaupt gesprochen
werden kann, verworfen, weil die Jungs ein Tempo vorlegen, das ich nur
mit Überwindung halten kann. So endet dieses Rennen dann auch, ich sehe
als fünfter die Zielflagge und bin recht zufrieden mit dem Ergebnis.

soweit also die Reportage vom doch recht ereignisreichen letzten
Rennwochenende für dieses Jahr, mir langts auch ehrlich gesagt, jetzt
muss ich erstmal wieder meine Racer in Ordnung bringen.
Technisch wird sich nichts wesentliches tun, die Guzzi ist nachweislich
schneller als ich fahren kann, wird also außer Gewichtserleichterungen
nicht verändert.
Die Sarolea bekommt eine Komplettsanierung, der Motor wird zerlegt und
die Kurbelwelle mit einem anderen Wuchtfaktor versehen, mal sehen wie
die restlichen Innereien die erste Saison überstanden haben.
Die Sache mit dem Tank muß nochmal gründlich angegangen werden, der neue

geht zurück zum Hersteller, der muß den natürlich richten, er hat
schließlich alles allem nur etwa drei Stunden gehalten.
Ich hoffe, daß nach der Motoraktion die deadly Vibrations etwas weniger
werden, denn die waren letztendlich die Ursache für die Probleme.

Der Saisonrückblick ist etwas zweigeteilt, zum einen bin ich mit meinem
fahrerischen Fortschritt ganz zufrieden, von solchen Rundenzeiten konnte

ich vor ein paar Jahren nur träumen und ich fühle mich trotz der
forscheren Gangart wesentlich sicherer.
Allerdings muß das ganze jetzt noch etwas stabilisiert werden, solche
Kardinalfehler wie der versaute zweite Platz in Budapest wegen
Benzinmangel oder die Harakiriaktion in Rijeka dürfen einfach nicht
passieren.

FRAGOLA RACING

frank